Schüßler Salze im Portrait – Nr. 3

Ferrum Phosphoricum ist das dritte der Schüßler Salze. Es besteht aus Eisen (Ferrum), wichtig für den Transport von Sauerstoff im Blut, und Phosphat (Phosphoricum), der unter anderem für den Stoffwechsel von Bedeutung ist. Grundsätzlich wird Ferrum Phosphoricum daher angewendet, um das Immunsystem zu unterstützen. Entweder bereits vorbeugend oder um bestehende Infekte zu heilen und um die Körperzellen besser mit Energie zu versorgen. Dementsprechend unterteilt sich die Bandbreite der Anwendungsbereiche. So wird das Salz gegen beginnende Infektionen eingesetzt, aber auch bei niedrigem Fieber und Erkältungen. Es wirkt sich positiv aus, wenn der Stoffwechsel von Eisen oder die Durchblutung gestört ist und um einer schwachen Immunabwehr entgegenzuwirken. Auch bei beginnenden Entzündungen wird Ferrum Phosphoricum empfohlen, es kann jedoch auch bei pulsierenden Schmerzen angewendet werden und soll bei Beschwerden während der Wechseljahre helfen.

Die Möglichkeiten zur Anwendung sind also breit gefächert. Je nach Art der Beschwerden und danach, ob es akute Beschwerden sind oder ob man das Salz zum Beispiel nur vorbeugend einnimmt, um im Winter das Immunsystem zu unterstützen, ist auch die Einnahme eine andere. Grundsätzlich wird bei stärkeren Beschwerden mehrmals täglich eine Tablette oder in Wasser aufgelöstes Ferrum Phosphoricum mit vergleichsweise geringem Abstand der Einnahmen empfohlen. Sind die Beschwerden nicht akut, genügen zwei bis drei Einnahmen am Tag.

Da das Salz zu einem großen Teil über die Schleimhäute im Mund aufgenommen wird, sollte man Tabletten langsam lutschen oder die Lösung mit Ferrum Phosphoricum in kleinen Schlucken trinken, die man einen Moment im Mund behält, um den Wirkstoff optimal aufzunehmen.

Das Salz gibt es ebenso in Form von Gel oder Salbe. Diese Produkte werden direkt auf die schmerzende Körperstelle aufgetragen.

An sich hat Ferrum Phosphoricum keine Nebenwirkungen. Es besteht jedoch bei einer größeren Anzahl von Einnahmen am Tag, die Gefahr, dass die Mittel abführend wirken. Das liegt an der Laktose in der Trägersubstanz, nicht am Wirkstoff selbst. Wer grundsätzlich an einer Laktose-Unverträglichkeit leidet, sollte die Einnahme von Schüßler Salzen am besten mit dem Arzt besprechen und auf eine Einnahmeform zurückgreifen, die frei von Laktose ist.

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